Kategorie: Kinder und Jugend

  • Missbrauchsvorfälle an Krefelder Grundschulen

    Missbrauchsvorfälle an Krefelder Grundschulen

    „Als zweifacher Familienvater liegt mir die Sicherheit unserer Kinder besonders am Herzen. Die kürzlichen Vorfälle an zwei Krefelder Grundschulen, bei denen ein 26-Jähriger auf den Schultoiletten Kinder missbrauchte, haben uns alle erschüttert. Ich wünsche den betroffenen Kindern und Familien viel Kraft. Eine solche Tat prägt das weitere Leben für immer“, so unser Fraktionsvorsitzender, Dr. Martin Vincentz.

    Wenn eine Gesellschaft strenge Sicherheitsmaßnahmen an seinen Schulen braucht, dann läuft gewaltig etwas schief. Erinnert man sich an seine eigene Schulzeit zurück, so waren zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen nicht notwendig. Heutzutage diskutiert man schon darüber, ob Metalldetektoren an Schulen eingeführt werden sollten, um beispielsweise die Mitnahme von Messern zu verhindern.

    Wie werden unsere Schulen irgendwann aussehen, wenn weiterhin Symptombekämpfung betrieben wird, statt die Ursachen zu bekämpfen? Lernen unsere Kinder dann in streng bewachten Gebäuden, die einem Hochsicherheitstrakt ähneln? Das kann nicht die Zukunft sein!

  • Gewalt in Krefelder Kitas: Stadt spricht von „kultursensiblen Vorfällen“

    Gewalt in Krefelder Kitas: Stadt spricht von „kultursensiblen Vorfällen“

    In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses Ende Februar sorgte im Nachhinein ein durch die Rheinische Post aufgegriffener Vortrag zum Thema Gewalt an Kitas für Aufsehen. Während der Präsentation einer Mitarbeiterin des entsprechenden Fachbereiches war unter anderem auch von „zunehmend kultursensiblen Vorfällen“ die Rede. Ein Beispiel, das in der Sitzung genannt wurde, war, dass „Jungs in Röcken“ nicht in allen Kulturen erwünscht sind. Die Stadt umschreibt damit also mutmaßlich Vorfälle, in denen das Aufeinandertreffen von Kindern unterschiedlicher kultureller Prägungen zu Konflikten führt. Blickt man auf die Debatten über die Umbenennung von Sankt Martin in „Lichterfest“ oder dem Streichen von Schweinefleisch aus dem Speiseplan zurück, so kann man auch hier ähnliche Ursachen erahnen.

    Als AfD-Fraktion möchten wir von der Stadt ehrlich beantwortet bekommen, was genau unter „kultursensible Vorfälle und Besonderheiten“ verstanden wird. Wir haben den Eindruck, dass bei dieser Thematik nur sehr zurückhaltend kommuniziert wird, um unangenehme Wahrheiten nicht aussprechen zu müssen. Darüber hinaus wirft das Thema Fragen hinsichtlich der Erfassung und Auswertung von solchen Vorfällen auf. Führt die Stadt Statistiken zu „kultursensiblen Vorfällen“ in Kitas? Und wenn ja, wie erklärt sich die angesprochene Zunahme dieser Vorfälle? Wie genau geschieht das in der Präsentation erwähnte Beachten und Aufgreifen der „kultursensiblen Besonderheiten“ in der Praxis? Bei all diesen Fragen werden wir auf offiziellem Wege nachbohren.

    In der Sitzung wurden zudem 14 allgemeine Fälle von Gewalt an Kitas angesprochen, die der Stadt gemeldet wurden. Wir sind der Auffassung, dass die tatsächliche Zahl der Vorfälle höher liegt, da viele Vorfälle vermutlich nicht offiziell gemeldet werden. Aus dem Grund werden wir ebenfalls eine Einschätzung des Fachbereiches zur „Dunkelziffer“ einholen. Die AfD-Fraktion wird an der Thematik dran bleiben!

  • AfD-Fraktion Krefeld zum geplanten Surfpark: Schluss mit dem Zerreden innovativer Projekte!

    AfD-Fraktion Krefeld zum geplanten Surfpark: Schluss mit dem Zerreden innovativer Projekte!

    Laut Ratsherr Tahusoglu soll unbekannt sein, wer für die Finanzierung des Surfparkes am Elfrather See gerade steht und zusätzlich könne man die finanziellen Kapazitäten und die Zuverlässigkeit des Investors nicht abwägen. Für die AfD-Fraktion ist dieser plötzliche Meinungswechsel nicht nachvollziehbar, ebenso wie die angesprochenen Zweifel. Die Investorfirma samt Projektmanagement hatte sich und ihr Vorhaben bereits in den Fraktionen aber auch in den Gremien mehrfach ausgiebig vorgestellt und dort auch Transparenz hinsichtlich der Finanzierung aber auch Deckung möglicher Abbruch- und Rückbaukosten hergestellt.

    Die Idee den Elfrather See unabhängig des Surfparkes und den damit einhergehenden Geldern des Investors städtisch zu Restaurieren oder gar das Gebiet mit Windkraftanlagen zu entwerten halten wir jetzt schon für ein Vorhaben, welches dem Untergang geweiht ist: Blickt man zurück auf die vergangenen Jahrzehnte in Krefeld, so sind es stets die städtisch geführten Projekte, welche entweder nicht umgesetzt werden, um ein vielfaches Teurer werden als angedacht oder größere Problematiken zurücklassen als vor Einmischung der Stadt. Lasst uns das Projekt „Surfpark“ samt Naherholungsgebiet, Gastronomie, Campingplatz und diversen Freizeit- und Sportaktivitäten nicht weiter zerreden sondern endlich damit anfangen Krefeld aufzuwerten. Viel zu oft werden in den Gremien innovative Projekte zerredet und somit Chancen für unsere Stadt im Keim erstickt, damit muss Schluss sein!