Kategorie: Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

  • Streichliste: Krefeld spart am falschen Ende – Schulen, Kitas und Sportvereine leiden…

    Bericht unseres Fraktionsvorsitzenden Frank Wübbeling über die Streichliste

    Krefeld ist pleite. Nun möchte die Stadtspitze zahlreiche Bauprojekte streichen, um Gelder zu sparen. Doch gespart wird am völlig falschen Ende. Statt dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen an Schulen, Kindergärten und Schwimmbädern zu streichen, hätte man in den vergangenen Jahren auf zahlreiche teure, aber zweitrangige Prestigeprojekte verzichten müssen. Die AfD-Fraktion hat bereits vor Jahren davor gewarnt, dass die Stadt ihre Finanzlage viel zu optimistisch einschätzt. Immer wieder haben wir angemahnt, in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Inflation keine Steuergelder für Luxus- und Prestigeprojekte zu verschwenden, damit letzten Endes eben nicht an den wirklich wichtigen Dingen gespart werden muss. Die radikale Streichliste trifft also am Ende Schulen, Kitas und Schwimmbäder. Damit wird ausgerechnet bei der Infrastruktur gespart, die für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar ist.

     

  • Realsatire: AfD-Antrag wird inhaltlich zugestimmt, eine Abstimmung ist aber nicht gewünscht

    Realsatire: AfD-Antrag wird inhaltlich zugestimmt, eine Abstimmung ist aber nicht gewünscht

    🤦Wenn ein AfD-Antrag inhaltlich zustimmungsfähig ist, wird’s kreativ

    Statt offen zuzustimmen, greifen andere Fraktionen zu fragwürdigen Methoden: Ein Antrag der AfD wird abgelehnt, nur um dann in fast identischer Form von einer anderen Partei eingebracht zu werden. Das mag kurzfristig funktionieren, ist aber für jeden Bürger im Ratsportal leicht nachzuvollziehen.

    Auch absurde Vorwürfe dienen als Ablehnungsgrund. Unser Antrag zur Gründung einer Einsatzgruppe („Task-Force“) für Bürokratieabbau und Prozessoptimierung wurde abgelehnt. Die Begründung dafür: das Wort „Einsatzgruppe“ sei NS-Sprache. Ein Vorwurf, der Feuerwehr und THW sicher überraschen würde. 😉

    Der jüngste Fall betrifft unseren Antrag zum PV-Ausbau. Wir wollten das Vorhaben der Stadt um KI-gesteuerte Wechselrichter und Akkus für kritische Infrastrukturen wie Feuerwachen erweitern. Inhaltlich gab es Zustimmung, doch statt abzustimmen, wurde der Antrag an die Verwaltung „weitergereicht“.

    Im Stadtrat sagte der Oberbürgermeister dann offen, dass man den Antrag einfach ablehnen könne, weil er von der AfD kommt. Andere Fraktionen begründeten die fehlende Abstimmung damit, dass die Verwaltung im Ausschuss mündlich signalisiert hat, unsere Idee zu berücksichtigen.

    Anträge anderer Fraktionen werden hingegen ganz regulär abgestimmt, wie es in einer Demokratie üblich ist.

    ➡️ Wir sagen klar: Uns geht es um Krefeld, nicht um den Absender eines Antrags. Die AfD stimmt guten Ideen zu, egal von wem sie kommen.

  • Antrag zum Stärkungspaket Innenstadt 2.0 diskussionslos abgelehnt!

    Antrag zum Stärkungspaket Innenstadt 2.0 diskussionslos abgelehnt!

    📢 Altparteien lehnen unseren Antrag zum Stärkungspaket Innenstadt diskussionslos ab! 📢

    Die Probleme in der Krefelder Innenstadt und des lokalen Einzelhandels sind weiterhin wichtige Themen im Stadtrat. Laut einer neuen Studie des Instituts für Handelsforschung hat die Attraktivität und Besucherzahl der Krefelder Innenstadt stark nachgelassen.

    Bereits 2022 wurde als Reaktion auf massive Beschwerden des Einzelhandels das sogenannte „Stärkungspaket Innenstadt“ beschlossen. Trotz, dass sich viele Maßnahmen auf dem Papier zwar gut lesen und einiges umgesetzt werden konnte, reicht die Intensität der Maßnahmen nicht aus. Die Innenstadt befindet sich immer noch in einer dramatischen Lage.

    Auf weiteren Druck des Einzelhandels wurde nun das „Stärkungspaket Innenstadt 2.0“ beschlossen. Dieses weitet den Maßnahmenkatalog aus und verschärft vorhandene Maßnahmen, was wir sehr begrüßen.

    In der Ratssitzung haben wir zum Stärkungspaket Innenstadt 2.0 einen Antrag eingebracht, der das Paket um folgende Punkte ergänzen soll:
    Kampagne für mehr Sicherheit – die Bürger sollen wissen, dass das sinkende Sicherheitsgefühl in der Innenstadt angegangen wird. Das Image der Krefelder Innenstadt muss sich wieder verbessern!
    Geld für Krefeld, statt für den „sicheren Hafen“ – keine freiwillige Mehrbelastung durch NGO-Projekte, stattdessen Investitionen in unsere Stadt! Durch das Städtebündnis „sicherer Hafen“ signalisiert Krefeld, dass wir als Kommune mehr Flüchtlinge aufnehmen wollen, als wir durch die offiziellen Zuweisungen des Landes müssten.
    Mehr Transparenz schaffen – regelmäßige Berichte über den Umsetzungsstand der Maßnahmen des Stärkungspaketes! In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Maßnahmen nicht schnell genug oder nicht in der erforderlichen Intensität umgesetzt wurden. Durch regelmäßige Kurzberichte in allen öffentlichen Ratssitzungen wird für mehr Transparenz gesorgt und der Druck auf die Verantwortlichen bleibt bestehen.

    🚨 Das Ergebnis unseres Antrages? Die Altparteien und Einzelvertreter im Rat haben unseren Antrag diskussionslos abgelehnt.

  • Galeria Kaufhof und Primark: die Zukunft der beiden Immobilien in der Krefelder Innenstadt

    Galeria Kaufhof und Primark: die Zukunft der beiden Immobilien in der Krefelder Innenstadt

    Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld unterstützt den Vorschlag der Verwaltung, die Volkshochschule in das Gebäude des ehemaligen „Galeria Kaufhof“ zu verlegen. Der Einzelhandelsverband sowie weitere Innenstadtakteure präferieren den Standort Kaufhof und erhoffen sich dadurch positive Auswirkungen auf die Besucherzahlen der Innenstadt, welche nach aktuellen Hochrechnungen rückläufig sind. Die Stadt muss aus unserer Sicht die Kostenrisiken in den Verträgen jedoch transparent benennen, um ein verstecktes Steuergeldergrab zu vermeiden.

    Zudem beantragten wir einen Prüfauftrag zur Anmietung der „Primark-Immobilie“ als neuen Verwaltungsstandort. Ziel soll es sein, die dezentralen Verwaltungsstandorte auf der Parkstraße, Oberschlesienstraße, Uerdinger Straße und im Stadthaus nach kapazitätsbedingten Möglichkeiten wieder an einen zentralen Standort zurückzuführen. Ebenso wie bei der Verlagerung der Volkshochschule eröffnen sich dadurch die Chancen, die Frequentierung der Innenstadt zu erhöhen und die hohen Miet- und Nebenkosten, welche durch die aktuell angemieteten Gebäude entstehen, zu reduzieren. Obwohl wir dies lediglich als Prüfauftrag beantragten, damit die Verwaltung diese Möglichkeit auf Machbarkeit und Kostenvorteile prüfen kann, wurde der Antrag diskussionslos von allen anderen Parteien abgelehnt. Wieder einmal wird also ein Prüfauftrag, ungeachtet des Potentials, nur abgelehnt, weil er von der AfD kommt.

  • Millionen an Steuereinnahmen aber immer mehr Schlaglöcher – in Krefeld ein Dauerzustand

    Millionen an Steuereinnahmen aber immer mehr Schlaglöcher – in Krefeld ein Dauerzustand

    Bereits im Kurzwahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 forderte die Krefelder AfD, dass „die in Krefeld seit Jahren immer schlimmer werdenden Straßenschäden endlich repariert werden“ sollen. Seitdem hat sich die Lage noch weiter verschlechtert. Das Verständnis vieler Krefelder schwindet zunehmend angesichts der Tatsache, dass trotz umfangreicher Steuereinnahmen in Millionenhöhe die Anzahl der Schlaglöcher augenscheinlich zunimmt und zwischen der Entdeckung und Reparatur oft erhebliche Zeitspannen verstreichen. Auch nach vermehrten Beschwerden der Bürger in sozialen Netzwerken, Mails und Meldungen per App und der Tatsache, dass die Problematik auch schon vor mehreren Jahren den meisten Krefeldern bekannt war, werden die Zustände scheinbar ignoriert. Die Prioritäten liegen für den Oberbürgermeister und den regierungstragenden Parteien augenscheinlich woanders.

    Unsere Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, mit der der Oberbürgermeister die politische Zusammenarbeit stolz verweigert, stellte in der vergangenen Ratssitzung eine umfangreiche Anfrage zu der Thematik, um unserem Stadtoberhaupt und der Verwaltung auf den Zahn zu fühlen. Unsere Anfrage ergab, dass die Anzahl an Schadensersatzforderung im Jahre 2023 im Vergleich zum vorherigen Jahr um 193% gestiegen ist. Hierbei zahlt die Stadt jedoch nur in sehr seltenen Fällen die Schäden, da eine „Verletzung der Verkehrssicherungspflicht“ nur in seltenen Fällen vom Bürger nachgewiesen werden kann. Würde die Stadt jedoch der Reparatur von Straßenschäden nachkommen, so würde es gar nicht erst zu so vielen Schäden durch Schlaglöcher kommen.

    Bis auf unsere Frage zu den Entwicklungen der Schadensersatzansprüche, wollte die Stadt Krefeld unsere restlichen Fragen nicht beantworten und verwies dabei auf die Zuständigkeit des Kommunalbetriebs Krefeld. Für uns ist dies nicht nachvollziehbar, da der Kommunalbetrieb Krefeld eine städtische Gesellschaft ist, die lediglich durch eine Auslagerung der städtischen Aufgaben entstanden ist. Durch die Zugehörigkeit zur Stadt wäre es durchaus für die Verwaltung unkompliziert möglich unsere Anfrage nach Absprache mit dem KBK zu beantworten. Für uns entsteht der Eindruck, als wolle man die Frage nicht öffentlich beantworten.

    Unsere Anfrage finden sie hier: https://ris.krefeld.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYWt2nGUTfwZ_F61qUCS_uL7KtL4yDyzN7FeR57tdZnK/AfD_Anfrage_Ratsfraktion_5932-24_Af.pdf

     

  • Fazit zum Kesselhaus – Veranstaltungshalle für mehr als 135 Millionen Euro

    Fazit zum Kesselhaus – Veranstaltungshalle für mehr als 135 Millionen Euro

    Mit einer knappen Mehrheit von 28 zu 26 Stimmen bei einer Enthaltung wurde das „Projekt Kesselhaus“ in einer geheimen Abstimmung beschlossen. 122,6 Millionen Euro für den Kauf der Fläche und Veranstaltungshalle, 6,5 Millionen Euro für die Planung und nochmal 6 Millionen Euro für die Parkpalette wird der Steuerzahler somit in den nächsten Jahren für die neue Veranstaltungshalle der Stadt Krefeld zahlen müssen. Als wäre diese Summe nicht schon hoch genug, kann sich vermutlich jeder, der die vergangenen Projekte der Stadt Krefeld im Auge hatte, denken, wie stark die anfänglich beschlossenen Kosten dann von den tatsächlichen Kosten abweichen werden.

    Das „Projekt Kesselhaus“ kann ohne Frage eine würdige Veranstaltungshalle für unsere Stadt werden, hat mit seiner Atmosphäre einen besonderen Charme und bietet auf dem Mies van der Rohe Campus auch nach den Veranstaltungen noch einen Ort mit ansässiger Gastronomie und weiteren Freizeitaktivitäten. Die AfD-Fraktion hält trotz der Überzeugung gegenüber des Projektes nach wie vor eine solch hohe Summe für nicht tragbar für den Krefelder Haushalt. Besonders in volatilen Zeiten wie dieser, mit Inflation, Krisen und während die eigene Bevölkerung an vielen Ecken sparen und Kompromisse im Lebensstandard machen muss, sollte eine Stadt wissen, ob sie derzeit das Geld dazu hat solche millionenschweren Ausgaben tätigen zu können und ob dies in der aktuellen Lage angemessen ist oder es andere Prioritäten gibt. Kommt die Stadt gerade erst aus dem Nothaushalt, so ebnet diese enorme Ausgabe direkt den Weg wieder in einen Nothaushalt zu rutschen.

    Hat sich während der Ratssitzung noch, zumindest unter Berücksichtigung der Fraktionsgrößen, eine Mehrheit gegen das Projekt ausgesprochen, so ist es schon merkwürdig, dass in der beantragten geheimen Abstimmung dann doch eine knappe Mehrheit für das Projekt zustande kam. Angesichts der hohen Millionenbeträge, die damit verbunden sind, wirft das Ganze Fragen auf. Fragen, nach Kungeleien im Hintergrund und Fragen, ob es für die Demokratie und das Vertrauen der Bevölkerung förderlich ist, wenn die von den Bürgern gewählten Volksvertreter, welche die Meinungen der Wähler repräsentieren sollen, wichtige Abstimmungen dann doch im geheimen durchführen. Transparenz sieht anders aus.

  • AfD wirkt: CDU stellt Antrag nach AfD-Anfrage – Verzicht auf weitere Anmietungen von Büroflächen durch die Stadt

    AfD wirkt: CDU stellt Antrag nach AfD-Anfrage – Verzicht auf weitere Anmietungen von Büroflächen durch die Stadt

    Die Stadt Krefeld hat zahlreiche Flächen in der Innenstadt, wie beispielsweise im Behnisch-Haus oder im Dresdner-Bank-Gebäude auf dem Ostwall, für Verwaltungszwecke angemietet. Diese Vorgehensweise soll fortgeführt werden und so gibt es weitere Pläne aktuellen und künftigen Leerstand anzumieten. Soll so etwa die Sichtbarkeit des zunehmenden Leerstandes unserer einst pulsierenden Krefelder Innenstadt auf künstliche Weise abgemildert werden?

    Durch städtische Anmietungen wird das unternehmerische Risiko der Immobilien-Eigentümer, welches durch Leerstand aufgrund überhöhter Mietpreisforderungen gepaart mit den Auswirkungen der miserablen Wirtschaftspolitik entsteht, zu Lasten des Steuerzahlers abgenommen. Auch werden Preisanpassungen nach unten, die dem Einzelhandel zu Gute kommen würden, durch städtische Anmietungen eher verhindert.

    Aus diesen Gründen haben wir als AfD die Anmietungen seitens der Stadt Krefeld bereits in vergangener Zeit negativ gesehen und zur 25. Ratssitzung am 06.09.2023 als Reaktion auf die kürzlich zur Sprache gekommenen Plänen von weiteren Anmietungen eine kritische Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt. Nach Beantwortung unserer Anfrage kam seitens der CDU-Fraktion in der darauf folgenden 26. Ratssitzung ein Antrag, auf weitere städtische Anmietungen von Büroflächen, zumindest aufs Erste, zu verzichten. Hätte unsere Fraktion einen solchen Antrag gestellt, würde dieser ohne zu zögern von sämtlichen anderen Fraktionen abgelehnt werden. In der Vergangenheit kam es sogar vor, dass AfD-Anträge abgelehnt und dann von anderen Parteien mit leicht veränderter Formulierung erneut eingebracht wurden und dann Zustimmung erhielten. So wirkt die AfD, auch ohne die Zustimmung der anderen Parteien zu erhalten. Dem Antrag der CDU werden wir selbstverständlich zustimmen 😉

     

  • Sofort-Maßnahmen für den Krefelder Haushalt 2024

    Sofort-Maßnahmen für den Krefelder Haushalt 2024

    Die AfD-Fraktion hatte bereits bei den Beratungen für den Haushalt 2023 deutlich darauf hingewiesen, dass die Prognosen für den Planungszeitraum 2024-2026 deutlich zu optimistisch sind.

    Dies betrifft sowohl die Planung der Steuereinnahmen und der Landeszuschüsse als auch die Planung der Personal- und Sozialaufwendungen auf der anderen Seite.

     

    Die Realität erlaubt es derzeit offensichtlich nicht, einen genehmigungsfähigen Haushaltsplan für 2024 aufzustellen. Im Angesicht der äußerst schwierigen Haushaltslage fordert die AfD-Fraktion ein Bündel von Sofort-Maßnahmen:

    1.) Kein Eigentumserwerb am Kesselhaus! Stattdessen sollte ein externer Investor als Eigentümer und Hallenbetreiber auftreten. Die Stadt mag als Ankermieter einige Veranstaltungstage buchen für Ratssitzungen oder Traditionsveranstaltungen. So werden die Aufwendungen planbar und transparent.

    2.) Die Planungen für die Maßnahmen am Theater stoppen, bis Klarheit über die Haushaltslage herrscht.

    3.) Keine weiteren Steuermittel für die Grotenburg. Der Verkauf der Namensrechte dürfte kaum die damit verbundenen Kosten decken. Der Hauptnutzer ist erneut insolvent, es gibt kein tragfähiges Geschäftsmodell für das Stadion.

    4.) Wohnungen, in denen die Stadt derzeit ausreisepflichtige Migranten unterbringt, freiziehen und dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen. Sofern keine Duldungsgründe bestehen, sind die betreffenden Personen schnellstmöglich abzuschieben. Geduldete sollten bis zur Klärung der Situation in zentralen Einrichtungen untergebracht werden. Hierzu könnte vorübergehend eine temporäre Unterbringung auf dem ehemaligen Kasernengelände in Forstwald überlegt werden, so wie es vom Land schon einmal vorgesehen war.

    5.) sämtliche Aufwendungen für Maßnahmen, die den Klimawandel beeinflussen sollen, stoppen. Das Klima und dessen Wandel werden sich hiervon nicht beeindrucken lassen.

    6.) Neueinstellung und Besetzung von Personalstellen auf das dringend Notwendige beschränken

    7.) Jede Ausgabe auf dringende Notwendigkeit überprüfen

     

    Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Martin Vincentz: „Wenn wir nicht in die Haushaltssicherung oder sogar in einen Nothaushalt rutschen wollen, müssen wir jetzt dringend die Notbremse ziehen. Es rächt sich jetzt, dass sich der Oberbürgermeister immer auf Hilfen anderer Ebenen – wie Land und Bund – verlassen hat. Auch war es naiv anzunehmen, dass die Personalkosten mehr oder weniger stabil bleiben, während die Steuereinnahmen weiter stetig ansteigen. Wir stehen für eine seriöse Haushaltskonsolidierung.“

  • AfD-Fraktion Krefeld zum „Projekt Kesselhaus“ – neue Veranstaltungshalle in Krefeld

    AfD-Fraktion Krefeld zum „Projekt Kesselhaus“ – neue Veranstaltungshalle in Krefeld

    Über 122 Millionen Euro soll die Veranstaltungshalle, das „Projekt Kesselhaus“, kosten. Schaut man sich die Kalkulationen und dann die tatsächlich angefallenen Kosten vergangener städtischer Projekte an, so kann man auch hierbei noch eine ordentliche Steigerung der Summe erwarten. Das Kesselhaus als Veranstaltungshalle wäre jedoch ohne Frage ein Projekt mit identitätsstiftendem Charme und eben keine reine Veranstaltungshalle wie das in die Jahre gekommene Seidenweberhaus, sondern ein Ort mit Atmosphäre. Sowohl für uns Krefelder als auch Besucher von außerhalb würde so ein Ort sicherlich noch lange Zeit nach dem Besuch im Gedächtnis bleiben. Genau wie Essen die Zeche-Zollverein hat, hätte Krefeld das Kesselhaus. Eine schöne Vorstellung, doch trotz aller Emotionen muss man auch nüchtern an die Sache ran gehen.

    In den vergangenen Jahren wurden bereits massive Ausgaben beschlossen, wie beispielsweise die Sanierung des Stadttheaters für 73 Millionen Euro, das Grotenburg-Stadion mit über 16 Millionen Euro und viele kostspielige Projekte mehr, die zu den laufenden und gestiegenen Ausgaben hinzukommen. Weitere Belastungen des städtischen Haushaltes können uns wieder, wenn diese nicht kompensiert werden, in den Nothaushalt bringen.

    Sicherlich kann eine solche Veranstaltungshalle, wenn sie denn gut bewirtschaftet wird, Gewinne abwerfen und sich über die Jahre amortisieren. Doch genau da ist der Punkt. Welche Standorte konnten bisher durch die Stadt Krefeld erfolgreich und vor allem wirtschaftlich betrieben werden? Dazu Fraktionsvorsitzender Dr. Martin Vincentz: „Wir trauen es der Stadt nicht zu, dass sie eine Veranstaltungshalle gewinnbringend betreiben kann, das zeigen uns die Erfahrungen aus anderen Projekten.“

    Die AfD-Fraktion Krefeld hat sich in Gesprächen nur unter der Bedingung für das Projekt Kesselhaus ausgesprochen, wenn zugesichert werden kann, dass die Veranstaltungshalle danach nicht städtisch, sondern privatwirtschaftlich betrieben wird. Optimalerweise durch einen Investor, der sich ebenfalls an den Projektkosten beteiligt.

  • AfD befürwortet die Reduzierung der Anzahl der Stadtbezirke.

    AfD befürwortet die Reduzierung der Anzahl der Stadtbezirke.

    Krefeld hat mit ca. 230.000 Einwohnern neun Stadtbezirke. Zum Vergleich: Die Millionenstadtstadt Köln hat ebenfalls 9 Stadtbezirke.
    Die mit Krefeld von der Einwohnerzahl ungefähr vergleichbaren Städte Oberhausen und Mülheim an der Ruhr kommen mit jeweils 3 Stadtbezirken gut zurecht.
    Wir befürworten die Reduzierung auf 5 Stadtbezirke und wollen dabei auch die Grenzen der Stadtbezirke wieder sinnvoll an den Realitäten orientieren. Derzeit gehören beispielsweise Teile der Innenstadt zum Westbezirk Teile Uerdingens zum Ostbezirk, Teile von Oppum zu Fischeln, Teile von Bockum zu Oppum-Linn und Teile von Linn zu Uerdingen. Mit einem Neuzuschnitt können die Identitäten der Stadtteile gestärkt werden und die Verwaltungsprozesse verschlankt werden. Dazu der Vorsitzende der AfD im Rat, Dr. Martin Vincentz: „Während andere hier auf möglichst zahlreiche Mandate für ihre Mitglieder bestehen, wollen wir ganz klar das System verschlanken und dadurch stärken.“